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Methode · Funktionsweise

Die Wissenschaft hinter MyPelvi: Wie Magnetstimulation den Beckenboden aktiviert.

Der Beckenboden ist ein Muskel wie jeder andere — nur schwer zu erreichen. MyPelvi nutzt ein hochfokussiertes Magnetfeld, das die zuständigen Nerven anregt und tausende Kontraktionen pro Sitzung auslöst. Ohne aktives Üben, ohne Hautkontakt, vollständig bekleidet im Sitzen. Hier erklären wir die Funktionsweise sachlich.

  • Nicht-invasiv
  • Schmerzfrei
  • Ohne Hautkontakt
  • Vollständig bekleidet
Der MyPelvi-Stuhl im Studio – Magnetstimulation des Beckenbodens
Bekannt aus·SWR·Gewinn·ÖFV·Franchiseverband·Holmes Place·Mrs.Sporty
Das Prinzip

Ein Magnetfeld, das den Muskel für dich ansteuert.

Jede Muskelbewegung beginnt mit einem Nervenimpuls. Ein pulsierendes Magnetfeld kann diese Impulse von außen auslösen: Es durchdringt Kleidung und Gewebe berührungslos und regt die motorischen Nerven der Beckenbodenmuskulatur an. Die Muskeln reagieren mit unwillkürlichen Kontraktionen — genau die Bewegung, die man beim klassischen Training aktiv erzeugen müsste, hier aber gezielt und vielfach ausgelöst wird.

Schritt für Schritt

Vom Impuls zur Kräftigung.

1

Magnetfeld

Der Stuhl erzeugt ein hochfokussiertes, pulsierendes Magnetfeld im Sitzbereich.

2

Nervenreiz

Das Feld regt die motorischen Nerven der Beckenbodenmuskulatur an.

3

Kontraktion

Die Muskeln ziehen sich unwillkürlich zusammen — tausendfach pro Sitzung.

4

Anpassung

Wie bei jedem Training reagiert der Muskel mit mehr Kraft und Ausdauer.

Warum so wirksam

Mehr Kontraktionen, weniger Aufwand.

Tiefenwirkung

Das Magnetfeld erreicht tiefer liegende Muskulatur, die über die Haut schwer zu aktivieren ist.

Keine Eigenleistung

Du musst den richtigen Muskel nicht selbst finden oder anspannen.

Hohe Wiederholung

Tausende Kontraktionen pro Sitzung — in kurzer Zeit.

Diskret

Bekleidet, ohne Elektroden, ohne Untersuchung.

Was sagt die Forschung? Studien & Wissenschaft →

Wichtiger Hinweis

MyPelvi ist ein Trainingsangebot und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder neu auftretenden Beschwerden empfehlen wir, ärztlichen Rat einzuholen. Die Eignung für die Magnetstimulation klären wir vor der ersten Sitzung in einem kurzen Gesundheits-Check.

Häufige Fragen

Antworten zur Funktionsweise.

Wie funktioniert die Magnetstimulation?+
Ein hochfokussiertes, pulsierendes Magnetfeld durchdringt die Kleidung und das Gewebe und regt die Nerven der Beckenbodenmuskulatur an. Diese reagieren mit unwillkürlichen Kontraktionen — ähnlich wie beim aktiven Anspannen, nur gezielter und in weit größerer Zahl.
Warum wirkt das Training im Sitzen?+
Der Beckenboden liegt im Beckenraum, genau über der Sitzfläche des Spezialstuhls. Im Sitzen lässt sich das Magnetfeld optimal auf diese Muskelgruppe richten — ohne dass du eine bestimmte Haltung einnehmen oder den Muskel selbst ansteuern musst.
Wie viele Kontraktionen entstehen pro Sitzung?+
Pro Sitzung werden tausende Kontraktionen ausgelöst — deutlich mehr, als bei aktivem Üben in vergleichbarer Zeit möglich wäre. Das ist der Grund, warum eine Sitzung rund 22 Minuten genügt.
Spüre ich die Aktivierung?+
Ja, meist als leichtes Kribbeln oder rhythmisches Anspannen im Beckenbereich. Es ist schmerzfrei. Die Intensität wird individuell eingestellt und langsam gesteigert.
Ist Magnetstimulation sicher?+
Die Anwendung ist nicht-invasiv, schmerzfrei und kommt ohne Medikamente, Nadeln oder Hautkontakt aus. Für bestimmte Personengruppen gelten Einschränkungen. Vor der ersten Sitzung klären wir deine Eignung in einem kurzen Gesundheits-Check.
Worin unterscheidet sich das von Reizstrom?+
Reizstrom arbeitet mit Elektroden auf der Haut. Die Magnetstimulation wirkt berührungslos durch die Kleidung und erreicht tiefer liegende Muskulatur, ohne Hautkontakt. Für den Beckenboden ist das besonders praktisch und diskret.
Für wen ist die Magnetstimulation nicht geeignet?+
Bei einem Herzschrittmacher oder anderen elektronischen bzw. metallischen Implantaten, während der Schwangerschaft sowie bei bestimmten akuten Erkrankungen ist die Anwendung nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache möglich. Das klären wir vorab.
Ist die Wirksamkeit wissenschaftlich untersucht?+
Beckenbodentraining gilt als anerkannter Baustein bei Beckenbodenschwäche und Inkontinenz; auch Magnetstimulation wird in diesem Feld eingesetzt und untersucht. Eine sachliche Einordnung der Evidenz findest du auf unserer Seite Studien & Wissenschaft.

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